Es ging zu und her wie auf dem Filmset eines Alpen-Krimis.

Ein Polizeisuchtrupp übte bei uns in der Stiftung Bubenberg den Ernstfall: Fünf Polizeihunde mit Begleitpersonen suchten nach fünf „ausgebüxten“ Bewohnerinnen und Bewohnern. Mit benutzten Pyjamas wurden die Hunde auf die Spur der Bewohner/innen angesetzt. Die Polizisten erhielten zu jeder „vermissten“ Person einen Steckbrief mit Foto und Informationen – ein Notfalldossier.

Drei Bewohner/innen hatten sich vorab im Dorf versteckt, bzw. gingen einfach einkaufen oder Kaffee trinken. Eine andere Bewohnerin verschlug es bis nach Spiezwyler ins „Kafi“. Ein Bewohner hatte sich in Marianne Heutschis Pferderanch verkrochen. Die Bewohner/innen waren alleine oder in Begleitung und haben geduldig auf ihre Rettung gewartet.

Die Hunde fanden alle Bewohner/innen innert zwei Stunden.

Es war eine tolle Übung für alle. Die Polizisten fanden es interessant mit echten „Opfern“, die die Hunde noch nicht kannten, zu üben und die Bewohner/innen waren natürlich begeistert ob so viel Action und Aufregung. Sie würden jederzeit wieder mitmachen. Überzeugen Sie sich selbst und sehen Sie sich die Bilder an!

 

Text: Christa Steiner, Yvette Gasser
Bilder: André Saegesser