
Freizeit – freie Zeit
Nach getaner Arbeit in den Ateliers beginnt mit dem Feierabend die Freizeit.
Die freie Zeit kann im eigenen Zimmer, im Wohnzimmer, im Foyer oder ausserhalb des Hauses verbracht werden. Rundgänge in der näheren Umgebung, Einkaufen („Lädele“), Tea Room-, Kino- und Konzertbesuche gehören ebenso dazu wie sportliche Tätigkeiten wie z.B. heilpädagogisches Reiten, Benutzen der Turnhalle, Schwimmen und kleinere Wanderungen.
Grundsätze der Freizeitgestaltung
- Es wird zwischen selbstbestimmter und fremdbestimmter Freizeit unterschieden
- Behinderungsgrad und Behinderungsart haben keinen Einfluss auf die Qualität oder Quantität der Freizeit
- Die freie Zeit wird sinnvoll und dem Einzelnen als auch der Gruppe angepasst gestaltet
- Individuelle Angebote unterstützen die Autonomie und die persönlicher Weiterentwicklung
- Es stehen genügend Gelegenheiten zur Erholung zur Verfügung
Ziele der Freizeitangebote und der Freizeitgestaltung
Die Freizeitgestaltung und die Freizeitangebote richten sich in erster Linie nach den persönlichen Bedürfnissen und Interessen der einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner. Im Zentrum stehen folgende Aspekte:
- Ausgleich, Entspannung, Erholung, Unterhaltung, „Nichtstun“
- Persönlichkeitsentfaltung, Erweiterung des Erfahrungs- und Erlebnishorizontes, Wecken von Interessen, Teilnahme an Bildungsangeboten
- Selbstbesinnung und Selbstfindung, Beschaulichkeit, Meditation, Andacht
- Teilnahme/Beteiligung an der Gegenwartskultur, Zusammensein
Bei den Angeboten wird darauf geachtet, dass persönlichen Freiheiten und Autonomie mit der nötigen Begleitung und Betreuung erfahren und gelebt werden kann. Dabei haben Behinderungsgrad und Behinderungsart keinen Einfluss auf die Qualität oder Quantität der Freizeit.
Grössere und einmalige Ausflüge werden in einem Album dokumentiert. Die vielen Fotos und Eintragungen wecken Erinnerungen und geben Anlass zu Gesprächsstoff mit Freunden, Eltern und Verwandten.
(Aus dem Freizeitkonzept)







